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REVIEWS "MASTER"

 

 

     
 

BurnYourEars Webzine - 17.01.2019

Burner! 10/10

 

Grimgod - Master (Tipp)

 

Dafür, dass GRIMGOD auf dem Fest Evil in Manrode meine Festival-Neuentdeckung waren, habe ich sie seinerzeit tatsächlich mit erstaunlich wenigen Worten bedacht – und fast wäre es mir bei der Rezension der aktuellen Platte ähnlich ergangen, denn auch hier passt einfach alles. Was will man dann anderes sagen, als "Nicht weiterlesen, sondern direkt reinhören!"? Nun dauert es aber noch gute zwei Wochen, bis die Platte am 02. Februar im Eigenverlag erscheint, so dass diese Begründung leider nicht gilt.

Hinter GRIMGOD verstecken sich Gitarrist Jax Warner, Bassist Kenneth Maxwell und Drummer Richy Wilkinson, und auch wenn sowohl Sound als auch die Namen es vermuten lassen, stammt das Trio nicht etwa aus den tiefsten amerikanischen Südstaaten, sondern aus dem beschaulichen Thüringen.


Zusammen wächst, was zusammen gehört
Mit dem aktuellen Album "Master" veröffentlicht die Band nun endlich den Nachfolger, oder besser gesagt die zweite Hälfte des 2015 begonnenen "Beastmaster"-Albums. Von vornherein als Doppelalbum konzipiert, konnten die Fans bereits vor vier Jahren den ersten Teil "Beast" im schicken Pappschuber mit zusätzlicher Leerhülle erwerben, die nun endlich durch den passenden zweiten Teil ersetzt werden kann. Wurde Teil 1 noch im Klangbunker von Michael Jung aufgenommen, durfte beim Nachfolger nun Andy Classen, der auch schon bei TANKARD und den APOKALYPTISCHEN REITERN seine Finger und Ohren mit im Spiel hatte, hinters Mischpult.
 

7 Songs, 31 Minuten – aber Nonstop-Rock'n'Roll
Zunächst überrascht die kurze Spielzeit von gerade einmal 31 Minuten – sobald man sich aber weitergehend mit der Band befasst und das Albumkonzept versteht, wird ein Schuh draus. Vor allem, wenn diese 31 Minuten durchgängig mit erstklassigen Songs gefüllt sind und es nicht wie bei vielen anderen Alben doch den einen oder andere Füllsong gibt, den man spätestens ab dem dritten Hören ohnehin überspringt.

Bereits der Opener "Rock'em All" geht ohne großes Intro in ein Riff über, das stilistisch irgendwo zwischen MOTÖRHEAD und LYNYRD SKYNYRD anzusiedeln ist und das bei mir direkt Assoziationen zum Titty Twister – der legendären Vampir-Bar aus Robert Rodriguez' Kultfilm "From Dusk Till Dawn" – weckt. Kurz mit Kuhglocken angezählt, geht es im darauf folgenden "Witness me" zunächst tempogeladen weiter, ehe die Thüringer im doomig angehauchten langsamen Mittelteil dem Zuhörer eine erste kleine Verschnaufpause gönnen und ihren Facettenreichtum unter Beweis stellen.

"Wrecking Crew Man" überzeugt insbesondere durch den extrem live- und mitsingtauglichen Refrain, ehe wir genau auf der Hälfte des Albums bei meinem persönlichen Highlight "Dreadnought" ankommen: Nach einem kurzen Sample von R.E.M.s "It's the End of the World as we know it", das von einer panischen Radioansage unterbrochen wird, starten GRIMGOD mit einem weiteren tempogeladenen und trotzdem groovenden Riff, ehe sich beim etwas langsamer gehaltenen Refrain ein gewisser PANTERA-Vibe nicht leugnen lässt und erneut zum lauten Mitgröhlen einlädt.

Im Intro von "Shitmagnet" darf vor allem Bassist Kenneth Maxwell sein Können unter Beweis stellen, ehe die Band für die Strophe ein wenig den Fuß vom Gas nimmt und dafür wieder ein paar eher Southern-Rock-lastige Töne einschlägt. Das Mitsingpotential bleibt aber unverändert. Mit der Halbballade "The Way We Roll" nähern wir uns leider schon dem viel zu frühen Ende: Hier beweist insbesondere Sänger Jax Warner, dass Rock'n'Roll durchaus auch mal etwas nachdenklicher und melancholischer sein kann, ohne dabei an Urgewalt und Durchschlagskraft zu verlieren.

HiHat und Bass kündigen dann unheilvoll das baldige Ende des Albums an, mit „Down On Your Knees“ (oder doch vielleicht eher "Dusty Duke was here"?) sind wir beim letzten Song angelangt. Noch eine finale Megafon-Ansage, noch ein letztes Ohrwurm-Riff, zu dem man sein Haupthaar schütteln kann – so schnell kann eine halbe Stunde vorbei sein, wenn man sie mit erstklassiger Musik füllt.


Beastmaster – das Warten hat sich gelohnt
Nach vier Jahren Wartezeit ist das Album endlich komplett und GRIMGOD haben die Zwischenzeit erfolgreich genutzt. Jax Warners Gesang klingt nach Ölflecken, Whisky-Atem und Autobahnen ohne Tempolimit. Kenneth Maxwell ist ein Bassist, der tatsächlich aktiv und auch in der Aufnahme hörbar mitspielt, statt begleitenderweise gelangweilt auf der E-Saite zu verweilen. Und ich habe keine Ahnung, wie ein groovendes Uhrwerk aussieht, aber in einem entsprechenden Wikipedia-Artikel würde ich für ein Foto von Drummer Richy Wilkinson plädieren.

Ich habe lange mit mir gerungen, wie ich das Album bewerten soll – immerhin ist es auf gewisse Weise doch noch ein Debütalbum und im Gegensatz zu Nigel Tufnels Verstärker geht unsere Bewertungsskala eben nicht bis 11. Aber wenn ich die Frage, "Was hätten sie anders machen können, damit ich das Album noch ein bisschen besser finde?" auch nach langem Nachdenken nicht beantworten kann, bleibt mir nichts anderes übrig, als erstmalig in meiner BYE-Schreibkarriere tatsächlich die Höchstnote 10 zu vergeben.

Tracklist:

  1. Rock'Em All
  2. Witness me
  3. Wrecking Crew Man
  4. Dreadnought
  5. Shitmagnet
  6. The Way We Roll
  7. Down On Your Knees

 

 

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www.heavy-metal-heaven.de - 06.01.2019

Note 1

 

Grimgod - Master

 

Grimgod sind eine Metal Band aus Thüringen bestehend aus drei Musikern und zwar Richy Wilkinson an den Drums, Jax Warner Guitar & Vocals und Kenneth Maxwell am Bass. Alle Bandmitglieder sind schon länger Teil der Metal-Szene und konnten Erfahrungen in verschiedenen Bands sammeln, bis sie sich unter dem Namen Grimgod zusammen fanden.Ihre Debüt CD veröffentlichten sie im Jahr 2015 unter dem Namen BEAST.

Mit MASTER erscheint nun am 2.2.2019 der lang erwartete Nachfolger. Dieser hat, wie schon der Vorgänger, 7 Songs auf der CD und auch die Musikrichtung der Band hat sich nicht verändert. Das heißt wer schon den Erstling mochte, der wird sich mit Master sofort anfreunden können. Die Truppe spielt eine Mischung aus Southern Rock, Doom und Thrash Metal. Mit viel Power (Rock`Em All,Wittnes Me,Dreadnought) und meistens im Mid-Tempo Bereich (Shitmagnet,Wrecking Crew Man) gehalten. Also, ein Gruppe die man nicht so leicht in eine dieser Metal-Schubladen stecken kann und ich finde das macht auch den Reiz ihrer Musik aus. Was man hier serviert bekommt, das hat man in solcher Form bestimmt noch nicht gehört,was leider bei vielen anderen Bands nicht so ist. Hier besteht eine Eigenständigkeit, die ich an dieser Band liebe!

Das neue Album wurde von Andy Classen (Destruction,Tankard,Kärbholz uvm.) produziert und das merkt man am Sound, der dick und fett aus den Boxen knallt! Das Coverartwork ist nahe am Debüt gehalten, was sicher beabsichtigt ist, da wohl beide Scheiben eine gewisse Einheit bilden. Einen Kritikpunkt habe ich doch gefunden und zwar ist die Platte mit knappen 30 Minuten Spielzeit leider etwas kurz ausgefallen. Ich hätte da gerne noch einige Songs vertragen können, aber zum Glück gibt es ja die Wiederholtaste.

Fazit: ein gelungenes Album, das sich aus dem Einheitsbrei vieler Veröffentlichungen abhebt. Wer sich eine Mischung aus Black Label Society,Pantera und Godsmack vorstellen kann, unbedingt reinhören! Also checkt diese Truppe mal ab und unterstützt sie!

 

Text: Chris

 

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REVIEWS "BEAST"

 

 

     
   

time-for-metal.eu - 16.09.2016

 

Artist: GrimGod
Herkunft: Deutschland
Album: Beast
Spiellänge: 31:00 Minuten
Genre: Southern Metal
Release: 31.10.2015
Label: ohne Vertrag

8,5 / 10

 

Chrome Division lassen grüßen

 

Wenn ein Album beginnt und man sowohl vom instrumentalen Sound als auch vom Gesang und den Themen der Texte direkt an eine bestimmte Band denken muss, hat man immer mit einem gewaltigen Zwiespalt zu kämpfen: Ist das Album nun eigenständig und geil oder hat die Band eben kein Alleinstellungsmerkmal und geht unter?

Genau dieses „Problem“ habe ich gerade mit der mir vorliegenden Scheibe: GrimGods 2015er Langspieler Beast erinnert in jeglicher Hinsicht enorm stark an Chrome Division.

Gespielt wird verrotzter Southern Metal mit den thematischen Schwerpunkten Männlichkeit, Frauen, Motorräder und ein bisschen Saufen. Passend zu den Themen gibt es musikalisch ein knallhartes Mid-Tempo-Brett aus eingängigen Riffs und ordentlich Geballer aus Richys Schießbude, gepaart mit Jax‚ rotzigen Vocals um die Ohren gepfeffert.

 

Fazit:

Auch wenn einem Beast so vorkommt, als hätte man das alles irgendwie schon mal gehört, so haben GrimGod doch ein Album geschaffen, welches sich durchaus hören lassen kann. Wer mit seinen Kumpels beim Grillen und Trinken mal so richtig den Macker raushängen lassen will, liegt mit diesem Album keineswegs falsch und auch im Büroalltag kann man mit diesem Album mal kurz in eine andere Welt eintauchen.

 

Text: Martin W.

 

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Eisenblatt - Dez. 2015

 

GRIMGOD – "Beast"
(EP, Eigenproduktion, 2015)

 

GRIMGOD ist eine “junge“ Erfurter Band, wobei die drei Mitglieder schon zahlreiche Erfahrungen in anderen Bands sammeln konnten. Mit “Beast“ legen sie ihr Debüt vor und die sieben Songs in gut einunddreißig Minuten laufen gut rein. Die Musiker nennen ihre Mugge eine Mischung aus BLACK LABEL SOCIETY, GODSMACK und METALLICA, was es ganz gut trifft. Fette Riffs und treibende Grooves bilden das Hauptfundament und ausnahmslos jeder der sieben Songs rockt ordentlich ab. Vielleicht hätte der ein oder andere Refrain noch etwas prägnanter aus-fallen können, damit man die Lieder gar nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Livehaftig wird diese Mugge auf alle Fälle mächtig Spaß machen, also schaut unbedingt mal auf www.grimgod.de vorbei!

 

Text: HeRo

 

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Stahlseele.de - 20.10.2015

 

GRIMGOD – Beast

Band: Grimgod (Ger)
Album: Beast
Genre: Midtempo Southern Rock/Metal
VÖ: 31.10.2015
Band HP: http://www.grimgod.de

 

GRIMGOD! Wie noch nichts von gehört? Selber schuld. Die Erfurter drücken mit ihrem doomigen midtempo southern Rock und Heavy Metal Gemisch ab Ende Oktober nun ordentlich und amtlich durch eure Boxen wenn ihr wollt. Uns von der STAHLSEELE haben die grimmen Götter mit drei Songs aus der full length Debütscheibe BEAST beehrt. Das ist in Ordnung, denn dieses BEAST ist komplett in Eigenverantwortung eingespielt, abgemischt und eingetütet worden, schliesslich wollen die Mannen ja auch noch was verdienen. Kein Namedroping um sich vor zu mogeln nach dem Motto: Ey guck mal die kennen den und den. Nee, hier gibt es pur zwischen die Augen von GRIMGOD ohne Schnörkel und ohne Blendervariante. Die Drei Metalheads von GRIMGOD gehen ordentlich zur Sache und schmeissen die Doomorgel mit southern Rock Einflüssen in die Metal Waschtrommel und preschen vor das es raucht.

 

Jax Warner stimmt den Gesang an und geht mit Richy Wilkinson an den Drums und Kenneth Maxwell am Bass zur Sache. GRIMGOD machen mit BEAST keine Gefangenen und schütteln erst Eure Boxen, dann Eure Schädel massivst durch. Die Drei aus Erfurt sind hart arbeitende Familienväter, die ihren Metal hier vertreten und genau wissen was geht. Die Songs WASTED, IRON KINGS und GROUND ZERO marschieren ordentlich durch und treten Arsch.

 

Wer gerne einen Vergleich haben möchte, kann sich an folgenden Bands orientieren: Gorilla Monsoon, Cultura Tres, Krakow, Lord Of The Grave und Bloody Hammers.

 

Fazit: GRIMGOD 7 Song BEAST knallt ordentlich ins Gebälk und mit der Energie und Gewissenhaftigkeit, mit der die grimmen Götter zu Werke gehen, wird das BEAST ihnen fix einen Deal einbringen. Southern Rock, passt! Doom passt, alles im Heavy Metal Kleid, die geilste Synergie überhaupt und jeden Tropfen Schweiß und Aufwand wert. GRIMGOD RAPING THE METAL WORLD!!

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PRESSEARTIKEL

 

burnyourears.de vom 30.07.2018

 

 

  

 
 

 
     

 

 

FW Meininger Tageblatt vom 03.02.2017

 

 

  

 
 

 
     

 

Westfalen-Blatt Nr. 162 vom 17.07.2018

 

 

  

 
 

 
     

 

 

 

FW Meininger Tageblatt vom 30.08.2017

 

 

  

 
 

 
     

 

 

 

FW Meininger Tageblatt vom 24.06.2014

 

 

  

 
 

 
     

 

Rottenburger Lokalpresse

 

 

  

 
   
     

 

 

 

 

 

     
 
 

 

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